Gesegnete Ostern!!!

 

 Vorschlag für eine gottesdienstliche Feier in der Familie

 

Lesen Sie den Vorschlag zunächst einmal für sich allein.

Die Lieder können Sie auf YouTube hören.

Die Gebete können einfach gelesen werden.

Wir beginnen, indem wir uns drei Mal zusprechen:

A: Der Herr ist auferstanden!

B: Er ist wahrhaftig auferstanden!

Lied: „Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja. Preiset den Herrn.“

Wir sind zusammen im Namen Gottes des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

(Die kursiv gedruckten Zeilen entsprechen dem Lied 100 im evang. Gesangbuch. Sie können es also gerne auch singen)

Nach Psalm 118

Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit: denn unser Heil hat Gott bereit.

Dies ist der Tag, den der Herr macht. Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

Lasst uns singen mit Freuden vom Sieg Gottes über den Tod.

Ostern heißt: Christus ist erstanden. Jesus lebt.

Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist, dem sei Lob, Ehr zu aller Frist. Halleluja!

Dies ist der Tag, den der Herr macht. Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

Lasst uns das neue Leben feiern, das dem Tod widersteht. Denn der Herr ist auferstanden. ER ist wahrhaftig auferstanden.

Es freu sich alle  Christenheit und lobe die Dreifaltigkeit von nun an bis in Ewigkeit.

Halleluja!

Wir beten:

Herr Jesus, es ist wunderbar,

dass du lebst und dass wir

mit dir leben können.

Nur weil du lebst,

können wir jetzt mit dir

sprechen. Nur weil du lebst,

kannst du uns hören.

Darüber freuen wir uns und jubeln ganz laut: (Laut jubeln: Lachen, Indianerjubel, Klatschen, oder was Ihnen sonst noch einfällt).

Du hast jetzt gehört und gemerkt, wie froh wir sind, dass du auferstanden bist und lebst. Dass der Tod in Ewigkeit alle Macht verloren hat. Sei jetzt bei uns. Amen.

(Wer möchte, kann gemeinsam das Glaubensbekenntnis sprechen)

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben. Hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Jesus ist auferstanden (nach Matthäus 28,1-10)

Es war noch fast dunkel draußen, als Maria sich mit Maria Magdalena auf den Weg machte.

Das Fest war vorbei. Ein neuer Tag war angebrochen. In der großen Stadt Jerusalem war es noch still. Nur die Schritte der beiden Frauen waren zu hören.

Ganz früh am Morgen hatten sie sich auf den Weg gemacht. Sie wollten zu einem Grab, das in einen Felsen eingehauen war. Die beiden Marias wollten zu Jesus, der am Kreuz gestorben war. Ihn hatte man in das Grab hineingelegt.

Beide hatten ein Gefäß in den Händen. Darin befand sich gut riechendes Öl. Damit sollte der Leib von Jesus eingerieben werden. Das war damals so üblich. Die beiden Frauen hatten Sorgen. „Vor der Grabhöhle liegt doch ein großer, schwerer Stein. Den bekommen wir nie weg. Wer kann uns da nur helfen?“

Und noch während sie das dachten, spürten sie, dass die Erde sich leicht bewegte und ein Blitz, wie bei einem Gewitter leuchtete auf. Vor Schreck fielen die beiden Wächter, die vor dem Grab Wache hielten, um. Auch die Frauen waren erschrocken. Aber als sie zum Grab hinüber schauten, entdeckten sie, dass der schwere Stein zur Seite gerollt war. Der Weg zu Jesus war frei.

Schnell liefen sie hin und schauten hinein. Sie erschraken. Drinnen sollte es doch dunkel sein. Aber was war das? Ein Mann saß am Eingang der Höhle. Sein Kleid leuchtete hell. Die Frauen bedeckten ihre Augen mit ihren Händen.

Aber der Engel sprach: „Fürchtet euch nicht. Ihr müsst keine Angst haben. Ich weiß, wen ihr sucht. Jesus. Aber er ist nicht hier. ER ist auferstanden und er lebt. So hat er es gesagt. Ihr könnt nur noch sehen, wo er gelegen hat.“ Die Frauen schauten noch einmal hin. Sie wussten gar nicht, was sie sagen sollten. Das Grab war leer.

Da liefen sie hinaus aus dem Garten. So sehr waren sie erschrocken.

Dann blieben sie stehen und sahen sich an. Sie wussten nicht so recht, was sie denken und was sie glauben sollten.

Auferstanden! Jesus lebt! Wie konnte das denn sein? ER war doch tot gewesen. Auf einmal kam ihnen ein Mann entgegen. Als sie ihn sahen, erkannten sie ihn. Jesus war es. Sie rieben sich die Augen und schauten noch mal hin. Ja, er war es wirklich. ER lebte. Da fielen die Augen nieder, so sehr waren sie erschrocken. Sie fassten seine Füße an. Aber Jesus sagte zu ihnen: Habt doch keine Angst. Ich bin es wirklich. Steht auf- seht mich an. Lauft schnell zu den Jüngern und erzählt ihnen alles. Und sagt ihnen, dass sie mich sehen werden. „

Eigentlich wären die Frauen jetzt gerne bei Jesus geblieben. Aber jetzt rannten sie doch in die Stadt zurück. Sie waren immer noch erschrocken. Wie konnte das sein?

Und dann dämmerte es ihnen so langsam. Gott hatte Jesus auferweckt. Nur Gott konnte so etwas. ER hatte die Welt erschaffen und die Menschen ins Leben gerufen. Und nun hatte er das mit seinem Sohn Jesus gemacht. Der Tod hatte verloren. Der Tod konnte Jesus nicht festhalten. Jesus lebte.

Und wenn Jesus lebte, dann gab es Hoffnung für alle, die an ihn glaubten und glauben. Da fingen ihre Gesichter an zu leuchten. Und sie begannen zu lachen. Laut zu lachen.

Als sie zu den Jüngern kamen, riefen sie lachend: „Freut euch! Jesus lebt. ER ist auferstanden! Wir haben es erlebt. Wir haben ihn gesehen!“

Hätten Sie, hättet Ihr das geglaubt? Das ist gar nicht so einfach das zu glauben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.

Die Jünger schüttelten damals traurig den Kopf. „Nein, das kann nicht sein. Das können wir nicht glauben“, sagten sie. Aber dann: Manche liefen zum Grab hinaus. Zu manchen kam Jesus persönlich. Und zwei Jüngern, die gemeinsam auf dem Heimweg waren, lief er nach.

Sie alle begriffen schließlich: Jesus lebt. Und sie wurden ganz froh darüber.

Später ist Jesus wieder zu seinem Vater in den Himmel aufgefahren. Seitdem sehen wir Menschen ihn nicht mehr. Aber er ist trotzdem da. Wenn wir mit ihm sprechen – beten. Dann können wir es spüren und staunen: Jesus lebt.

Dann können wir sagen: Jesus lebt und ich darf mit ihm leben. Dann können wir vor Freude lachen. Amen.

 

 

Wir beten:

Herr Jesus, wie sind die Frauen traurig und erschrocken gewesen und wie viel Freude durften sie dann erleben. Das darf in unserem Leben auch so sein, wenn alles dunkel und traurig erscheint, wenn wir wie eingesperrt sind und uns nichts trauen, wenn wir Angst haben vor dem Leben da draußen. Du bist ja da und überraschst uns mit neuem Leben. Du bist ja da und sagst uns: Der Tod hat alle Macht verloren. Natürlich werden wir hier auf der Erde einmal sterben. Sonst wäre die Erde ja total überfüllt und wir alle uralt. Aber wir dürfen danach bei dir ewig leben. Du bist ja da und hilfst uns zu neuem Glauben. Du bist ja da und befreist uns von Schuld. Alles darf neu werden, wenn du nur da bist.

Herr Jesus,

jetzt feiern wir Ostern und manche können wir auch in diesem Jahr nicht sehen. Wir bitten dich jetzt für … die wir vermissen, um die wir uns sorgen, die wir nicht treffen können. Sei auch bei ihnen und gib ihnen Osterfreude ins Herz und ihrem und unserem Gesicht ein fröhliches Lachen.

Vater Unser im Himmel

Lied: Vom Anfang bis zum Ende

Segen:

Es segne dich Gott, der dich geschaffen hat. Es segne dich Jesus Christus, der dich befreit hat. Es segne dich der Heilige Geist, der dir Gedanken des Friedens und der Freude schenkt. Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist- segne und behüte dich- heute und immer. Amen.

 

 

 

 

Aktion Osterglocken

Du brauchst:

Gelbes oder weißes Papier und gelbe Buntstifte.

Weiße, gelbe oder orangene Papierservietten Nähfaden und Nadel oder Schaschlikspieß aus Holz.

Pause die Osterglocken ab. Wenn du kein gelbes Papier hast, male sie vorne und hinten gelb an. Schneide den kleinen Kreis in der Mitte aus. Wenn du möchtest kannst du auf die Blüte etwas schreiben.

Schneide für jede Blüte aus den Servietten einen 5 cm breiten und 20 cm langen Streifen ab. Die kräuselst du zusammen und schiebst sie durch die Löcher. Dann zupfst du die Streifen auf beiden Seiten buschig auseinander.

Entweder ziehst du nun einen Faden durch die Spitze einer Blüte und hängst sie auf. Oder du befestigst hinten an der Blüte ein Stäbchen mit Klebeband und stellst sie in eine Vase. Vielleicht möchtest du ja auch einen kleinen Strauß deiner Osterglocken verschenken.

Viel Spaß beim Basteln                                                                                   

Frohe und gesegnete Ostern wünscht im Namen des Presbyteriums

Ihre Pfarrerin Anke Klapprodt